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"Goggl holen" - Ein alter Brauch gestern und heute |
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Geschrieben von: Monika Hofmann
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Damals: In der Osternacht, wenn das Osterfeuer schon etwas heruntergebrannt war, machten sich die Burschen auf "den Goggl zu holen". Sie kamen mit Hilfe einer Leiter an das Kammerfenster des Mädchens, dort wurde ihnen ein gekochtes rot oder buntgefärbtes Ei überreicht. Später, in den Jahren nach dem Krieg, gab es dann Schokolade, Süßigkeiten oder Zigaretten.
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Palmsonntag und Palmbuschen |
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Geschrieben von: Annette Gleiser
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Bald ist wieder "Palmsonntag". Der Palmsonntag ist der letzte Sonntag vor Ostern. Er eröffnet die Karwoche (althochdeutsch „chara“ = Kummer) und somit die wichtigste Woche des Kirchenjahres. Am Ende dieser Heiligen Woche steht das Osterfest, an dem die Christen schließlich die Auferstehung Jesu von den Toten feiern.
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Geschrieben von: Uli Zeisberger
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Fasching, Carneval, Fasnacht oder warum ist er eigentlich mal lang und dann wieder kurz?
Fasching ist die bayerische Wortform für Fasnacht, womit bis zum 13.Jh. nur der Abend vor Beginn der österlichen Fastenzeit (Passionszeit) bezeichnet wurde. Somit der Vorabend vor Aschermittwoch. Ab dem 13. Jhdt. wurde es auf den Zeitraum vom Donnerstag vor dem Aschermittwoch bis zum Vorabend von Aschermittwoch verlängert.
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Geschrieben von: Heidi Donderer
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Die Knöpflesnacht ist in unserer Region ein sehr alter, aber leider in Vergessenheit geratener Brauch. Die Kinder ziehen am Donnerstag vor Heilig Abend von Haus zu Haus und kündigen die Geburt des Christkinds an. Nach Aufsagen eines kleinen Verses, wie z.B. „ Heilig, heilig Knöpflesnacht, wer heut nix gibt, der war nicht brav“ oder „ Wir klopfen an und sagen an, dass Jesus Christ bald kommen kann und wenn er kommt ist heil im Haus, holla holla kommt heraus.“ bekommen die Kinder als Belohnung Süßigkeiten.
Dieser Brauch geht auf das Mittelalter zurück. Damals klopften die Kinder an den 3 letzen Donnerstagen vor Heilig Abend an die Türen der Bewohner. Daher stammt der Begriff „klöpfeln“. Die Kinder bekamen schon damals als Belohnung für ihren Gesang oder ihr Gedicht Obst und Lebkuchen. Mit diesem heidnischen Brauch wollte man in der dunkelsten Jahreszeit Unheil und Böses abwenden.
Von der Kirche wurde dieser Brauch umgedeutet. Diese Nächte sollten zur Vorbereitung auf die Ankunft des Christkinds dienen.
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