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St. Martin in Walleshausen
Geschrieben von: Annette Gleiser   

Am 11. November ist der
Gedenktag des Heiligen Martin.


In Walleshausen findet am Freitag, den 9. November um 17 Uhr, ein Wortgottesdienst mit den Kindergarten- und Schulkindern zusammen mit ihren Familien statt. Anschließend ziehen die Kinder mit ihren Laternen singend zum Kindergarten St. Maria Magdalena, um dort gemeinsam zu feiern. Die Geschichte und die Legenden um St. Martin kann man hier nachlesen: warum tragen Kinder Laternen? Und was hat es mit der Gans auf sich?

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"Kiachlin" zu Kirchweih
Geschrieben von: Annette Gleiser   

Die Kirchweih - je nach Dialekt auch Kerwa, Kärwa, Kirta oder Kirmes genannt - ist ein Dorf- und Familienfest, das einmal im Jahr von Donnerstag bis Montag ausgelassen gefeiert wird. Der Termin kann je nach Region und Dorf ein anderer sein. Auch die Kirchweih-Bräuche unterscheiden sich von Dorf zu Dorf sehr. In Walleshausen beschränken sich die Traditionen zur Allerweltskirchweih auf den Kirchgang, die Gans auf dem Mittagstisch und die „Kiachlin“ am Nachmittag. Am Ende des Artikels gibt es ein Rezept für dieses traditionelle Gebäck:

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Maria Himmelfahrt - Kräuterbüschel
Geschrieben von: Uli Zeisberger   
pixelio / annamarthaZum ältesten und bedeutendsten Marienhochfest am 15. August werden vielerorts die traditionellen Kräuterbüschel gebunden. Bei uns auf den Dörfern wird das Brauchtum noch gepflegt, wie zum Beispiel ein Kräuterbüschel zu Maria Himmelfahrt. Der Kräuterbüschel wird in der Kirche geweiht. Er soll Heilkräfte besitzen, die sich die Landbevölkerung in Urzeiten zunutze machte: Der Brauch lässt sich bis ins 10. Jahrhundert zurückverfolgen.
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Walpurgisnacht - Freinacht
Geschrieben von: Monika Hofmann   

pixelio: bermuda5555Die Nacht zum 1. Mai, die Walpurgisnacht, ist im ganzen Landkreis als Freinacht bekannt. In dieser Nacht wollten früher die Burschen des Dorfes ihren das Jahr über angestauten Übermut loswerden. Wer am Abend vorher vergessen hatte sein frei bewegliches Gerät in den Stadl oder in d`Schubfa zu räumen, mußte es am nächsten Morgen im ganzen Dorf suchen. Der Humor so manches Bauern wurde dabei stark strapaziert, wenn z.B. der Heuwagen im Bach stand, der Mistwagen voll beladen auf dem Dachfirst stand, oder fremde Fensterläden am Haus hingen.

 

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