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Der Bahnhof von Walleshausen - Teil 3 |
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Geschrieben von: Michael Veneris
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Der Bahnhof als Wirtschaftsfaktor
In einer nicht allzu fernen Vergangenheit galt ein Bahnhof als Zeichen für Fortschritt. Es gibt genug Geschichten und Überlieferungen darüber, wie Gemeinden und Städte um deren Anbindung ans Schienennetz regelrecht gekämpft haben. Wer über einen Bahnhof in seinem Dorf oder in seiner Gemeinde verfügte, konnte sich glücklich schätzen.
In Zeiten der individuellen Mobilität haben viele Bahnhöfe bekanntermaßen an Bedeutung eingebüßt. Und doch verleiht diese wichtige Einrichtung noch bis heute jeder Ortschaft einen besonderen Charakter. Er ist die Visitenkarte eines Dorfes, einer Gemeinde, einer Stadt; Aushängeschild und stille, aber wirkungsvolle Werbung.
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Der Bahnhof von Walleshausen - Teil 2 |
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Geschrieben von: Michael Veneris
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Umbau / Neuzeit
1938 kam es zu einer umfangreichen Sanierung der Bahnlinie und dementsprechend auch des Bahnhofs Walleshausen. Das ehemalige Gebäude weichte einem eingeschossigen Neubau, der immer noch fast unverändert erhalten bleibt. Das Gebäude ist heute mit einem Fahrdienstleiter besetzt. Hinter dem Hauptgebäude befindet sich noch ein kleineres, welches früher als Toilettenanalge benutzt wurde und heute als Heizöllager verwendet wird.
Gegenüber vom Bahnhof befindet sich das ehemalige Raiffeisen Lagerhaus, welches 1972 gebaut wurde und inzwischen einer ortsansässigen Speditionsfirma gehört. Das ehemalige Ladegleis, das früher Hauptsächlich zum Verladen der Ernte benützt wurde, ist nicht mehr in Verwendung.
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Der Bahnhof von Walleshausen - Teil 1 |
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Geschrieben von: Michael Veneris
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- Seit mittlerweile 111 Jahren verfügt Walleshausen über einen eigenen Bahnhof. An der Kilometermarkierung 14.0 der Ammerseebahn wurden vermutlich im Frühjahr 1898 die Bauarbeiten des zweiten Bauabschnitts der Lokalbahn zwischen Mering und Weilheim abgeschlossen. Was inzwischen in der Mitte des Dorfes steht, befand sich ursprünglich am (süd-)östlichen Rand der Ortschaft. Im Laufe der Zeit wuchs Walleshausen weiter; insbesondere in der Nachkriegszeit ließen sich Vertriebene aus Osteuropa im "Moos" nieder. Aber auch für Einheimische und Zugezogene wurde zunehmend Bauland auch jenseits der Bahnlinie ausgewiesen.
Heute wird die Ortschaft durch die Bahnlinie in der Mitte getrennt. Bis zum Bau der Bahnbrücke in den frühen '70er Jahren gab es am Walleshauser Bahnhof einen ebenerdigen Bahnübergang mit Schranke, der die zwei Ortsteile (Dorf und Moos) verbindete. Dieser - mittlerweile gesperrte - Übergang ist immer noch gut zu erkennen und verbindet die Dr.-Hundt- mit der Raabtalstraße.
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